FPÖ gegen Israel

Der steirische FPÖ-Abgeordnete Gerhard Kurzmann, jahrelanges Mitglied im rechtsextremistischen Waffen-SS-Traditionsverband Kameradschaft IV, hat am 7. Jänner in einer APA-Aussendung neuerlich seinem Ärger über angebliche israelische "Kriegsverbrechen" Luft gemacht. Wie groß sein tatsächliches Wissen über den Konflikt ist, wird auch an der Tatsache deutlich, dass Kurzmann Hamas und Hisbollah verwechselt: "Es ist unerträglich, wie die israelische Armee unter dem Deckmantel der 'Selbstverteidigung' im Kampf gegen die Hisbollah Krieg gegen Kinder, Frauen und Alte führt". Bereits am 26. Juli 2006 meinte Kurzmann: "Der Judenstaat muss endlich anerkennen, dass sich die zivilisierte Staatengemeinschaft von Staatsterroristen nicht länger auf der Nase herumtanzen lässt". Nun verlangt der freiheitliche Spitzenpolitiker, dass "alle Finanzhilfen für den Staat Israel" eingestellt werden sollen.

Bereits am 2. Jänner sprach FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky in einer APA-Aussendung von einem "Vernichtungfeldzug [sic!] der Israeli gegen die Palästinenser" und von einer "israelischen Aggression im Gaza-Streifen". Der jahrelange Raketenterror der antisemitischen Terrorgruppe Hamas fand - wenig überraschend - in keiner der beiden Aussendungen Erwähnung ...


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